Unser Prinzenpaar 2020/23 (voraussichtlich) Prinz Sebastian I. mit Ihrer Lieblichkeit Anna II. aus dem Hause Liebig Willkommen Unter dem Motto: heißen wir unser Prinzenpaar willkommen. Liebe Karnevalisten und Karnevalistinnen, Liebe Freunde.  Der Umschwung bei den VAK geht in kleinen und großen Schritten voran. Angefangen hat alles mit der Verabschiedung des langjährigen  Präsidenten Heinrich Münstermann nach 22 Jahren Amtszeit und der damit verbundenen Neuernennung von Sebastian "Homer" Koch zum  neuen Präsidenten und 1. Vorsitzenden der VAK. Es folgten die Neubesetzung des weiteren Vorstandes und der Verjüngung des 11er Rates.  Daraus entstand eine starke Truppe die Hand in Hand arbeitet und den Verein erfolgreich weiterführt, was natürlich auch oft mit  Unwegsamkeiten verbunden ist. Wir sind stolz darauf,   einer der einzigen Vereine zu sein, die es immer geschafft haben  den Verein ohne finanziellen Background aufrecht   gehalten zu haben. Aber leider gehen auch die rückläufigen  Ausschank- und Besucherzahlen und die steigenden   Kosten nicht spurlos an uns vorbei. Aus diesem Grund sind wir  jetzt an der letzten Phase unseres Umschwungs   angekommen und bieten ab sofort jedem Gönner, Freund und  Sympathisanten der Vereinten Allagener Karnevalisten   die Möglichkeit uns mit einer Mitgliedschaft zu unterstützen,  damit wir weiterhin für euch agieren können und   unserer schönen Ortschaft und vor allem unseren Kindern in  Zukunft die abwechslungsreichen Veranstaltungen in   der 5. Jahreszeit in alter und neuer Form bieten können.  Aus der Chronik der VAK-Garden 1966 ergriff Gerhard Risse die Initiative und verstand es, junge Männer für die Tanzgarde zu Ehren der Tollitäten und zur Freude der  Närrinnen und Narren zu begeistern. So begannen im Herbst 1966 unter der Leitung von Ilse Beele (Belecke) die Proben. Natürlich fehlte  auch ein Tanzpaar nicht. Als Tanzmariechen wirbelte Monika Schulte (heutige Frau Berghoff) über die Bühne, und als Tanzoffizier fungierte  vorbildlich Norbert Kutscher. Die weiteren Gardetänzer waren: Walter Berghoff, Walter Dham, Paul Franke, Richard Helle, Manfred Lenze,  Bruno Schannath, Hubert Schmitz und Heinz Weber.  Der erste Auftritt bei der Prunk- und Galasitzung 1967 war ein voller Erfolg. Verständlich, daß man eifrig weiter probte und die Leistungen  zu steigern suchte. Diese Tanzgarde der VAK bestand bis einschließlich 1975. In den neun Jahren rückten immer wieder tanzfreudige junge  Männer nach. Das Training und die Betreuung übernahmen 1969 Alois Rusche und Norbert Schulte, später Frau Helga Rüntker aus Rüthen.  Weitere Tanzpaare in den neun Jahren waren: Renate Krick und Lothar Lange, Waltraud Fromme und Lothar Lange. Waltraud Fromme und  Rainer Kutscher.   Elferrat und Komitee äußerten bei den Vorüberlegungen für die Programme der großen Sitzungen immer häufiger die Absicht, neben den  Gardetänzen auch Schautänze dem närrischen Publikum darzubieten. Dazu aber eigneten sich mehr die Damengarden. So fanden sich im  Herbst 1975 zahlreiche junge Damen zusammen, um unter der Leitung von Frau Rüntker mit den Proben für flotte Garde- und Schautänze zu  beginnen. Später löste Ursula Kutscher Frau Rüntker ab. Bei der Premiere der Damengarde 1976 war das Publikum über die Darbietungen -  dazu noch in phantastischen Kostümen - restlos begeistert.  In den folgenden Jahren nahm die Allagener Tanzgarde wiederholt an Turnieren teil und erreichte dabei Urkunden und beachtliche  Plazierungen. So schaffte z.B. die Allagener Tanzgarde bei den Westfalenmeisterchaften 1984 in Neuenkirchen einen beachtlichen 8. Platz.  Aus der Chronik der: Vereinten Allagener Karnevalisten  Bei der ersten Kappensitzung dieser »Vereinten Allagener Karnevalisten « (VAK) im Ratskeller der Möhnetalhalle 1963 gaben einheimische  Akteure ihr Bestes. Den » VAK « hatten sich folgende Vereine angeschlossen: Blasorchester, Fanfarencorps, Spielmannszug der Freiwilligen  Feuerwehr,Männergesangsverein Cäcilia, TUS Grün-Weiß, Kolping und die Schützenbruderschaft St. Sebastianus. Es versteht sich, dass alle  diese Vereine ihren Beitrag zum Programm leisteten, um so die Bevölkerung optimal zu unterhalten. Mit einfallsreichen Darbietungen und  zündenden Büttenreden begeistern sie das närrische Volk. Da Geld fehlt, wurde den verdienten Aktiven als Orden eine Flasche mit edlem  Gerstensaft verliehen. Die Männer der ersten Stunde waren: Josef Risse, Norbert Schulte, Adolf Klenter, Gregor Schulte, Günther Störmann,  Walter Wohlmeiner und Helmut Wohlmeiner. Durch den Erfolg ermutigt feierte man 1964 bereits in der halben Möhnetalhalle. Durch das  Programm führte Norbert Schulte.Walter Wohlmeiner, Rudi Stallmeister und Helmut Wohlmeiner standen ihm zur Seite. Erstmals erschien  die »Bildzeitung«, in der das dörfliche Geschehen unter die karnevalistische Lupe genommen wurde. Als man 1965 für die Kappensitzung der  VAK sogar die ganze Schützenhalle öffnete, zählte man 500 Besucher. Ein beachtlicher Erfolg! Bei der großen Kappensitzung 1966 übernahm  erstmalig bei den VAK ein Prinz an den tollen Tagen die Herrschaft über das närrische Volk. Theo der erste aus dem Hause Timpelmann  (Weber) erhielt in Anwesenheit der Proklamation aus der Hand von Bürgermeister Anton Hillebrand den berühmten Schlüssel der  Gemeinde.Die Sitzung leiteten Präsident Josef Risse und sein Vize Norbert Schulte. Übrigens wurden exakt 627 Eintrittskarten verkauft!  In der VAK-Chronik finden wir in diesem Jahr auch zum ersten mal einen Elferrat aufgeführt, dem angehörten: Fritz Luig, Bernhard Luig,  Alfred Schulte, Alfons Schulte, Helmut Ferber, Theo Kellerhoff, Heinz Roderfeld,Gerhard Risse, Rudi Stallmeister, Josef Risse und Norbert  Schulte. Das Komitee bestand aus: Franz Schüth,Fritz Hötte,Günther Störmann, Walter Wohlmeiner, Gregor Schulte, Adolf Klenter, Helmut  Wohlmeiner, Dieter Weihmann und Klemens Droste. Später kamen nach dem Ausscheiden einiger Karnevalisten neu in den Elferrat bzw. in  das Komitee: Fritz Eickhoff, Werner Ferber, Kaspar Risse, Max Hausmann, Josef Risse (Schrewenfeld) Rudi Hein, Walter Berghoff, Franz  Fromme und Alfred Köhler.  Dass die »Vereinten Allagener Karnevalisten« immer ein aktuelles Programm boten, bewiesen die Mottos der Prunk- und Galasitzungen. So  hieß es am 20.02.1971: »Auf zum Mond «, weil am 05.02.1971 das zweite Mondlandeunternehmen mit Apollo 14 glücklich verlaufen war. Auf  diesem närrischen Schauplatz auf »Cap Carneval « stieg auch Pastor Großekathöfer in die Bütt, und ließ das Jahr 1970 humorvoll Revue  passieren. Die Mobilität und Qualität der VAK werden deutlich, wenn man daran erinnert, daß 1972 in Alme, auf Einladung der dortigen  Schützenbruderschaft, die Allagener eine komplette Kappensitzung mit allen Akteuren und Requisiten erfolgreich über die Bühne gehen  ließen. Um die durch notwendigen Anschaffungen arg strapazierte Kasse wieder aufzufüllen, wurde erstmalig vom 11.11. bis 17.12.1972 in  allen Gaststätten der Gemeinde ein Preisknobeln durchgeführt. Gern erinnern sich die Allagener Karnevalisten an ihren Besuch bei den »  Blauen Funken « in Neuss am 23.02.1973 , wo sie vom dortigen Präsidenten sogar persönlich begrüßt wurden.  Ein erstes Jubiläum konnten die Vereinten Allagener Karnevalisten bei der großen Prunk- und Galasitzung am 03.03.1973 feiern, ihr 10-  jähriges bestehen. Deshalb wurde auch einiges Besonderes geboten: Zum erstenmal wurde ein Prinzenpaar proklamiert, und zwar Werner  Ferber mit seiner Gattin Ursula. Bürgermeister Hillebrand ehrte einige Karnevalisten für besondere Verdienste; Höhepunkt des  ausgezeichneten Programms waren die »Blauen Jungs« aus Köln. Diese Tanzgruppe brachte rheinischen Karneval nach Allagen und riss alle  von den Stühlen. Aufgrund der erfolgreichen 10 Jahre wurde in der Versammlung am 06.04.1973 beschlossen dem Bund Deutscher Karneval  beizutreten. Der Beitritt erfolgte dann 1976.  Disney’s bunte Abenteuer - hier bei uns mit richtig Feuer