für Anmerkungen, Tipps und Kritik: webmaster@VAK-Allagen.de Aus der Chronik der VAK-Garden 1966 ergriff Gerhard Risse die Initiative und verstand es, junge Männer für die  Tanzgarde zu Ehren der Tollitäten und zur Freude der Närrinnen und Narren zu  begeistern. So begannen im Herbst 1966 unter der Leitung von Ilse Beele (Belecke)  die Proben. Natürlich fehlte auch ein Tanzpaar nicht. Als Tanzmariechen wirbelte  Monika Schulte (heutige Frau Berghoff) über die Bühne, und als Tanzoffizier fungierte  vorbildlich Norbert Kutscher. Die weiteren Gardetänzer waren: Walter Berghoff,  Walter Dham, Paul Franke, Richard Helle, Manfred Lenze, Bruno Schannath, Hubert  Schmitz und Heinz Weber.  Der erste Auftritt bei der Prunk- und Galasitzung 1967 war ein voller Erfolg.  Verständlich, daß man eifrig weiter probte und die Leistungen zu steigern suchte.  Diese Tanzgarde der VAK bestand bis einschließlich 1975. In den neun Jahren rückten  immer wieder tanzfreudige junge Männer nach. Das Training und die Betreuung  übernahmen 1969 Alois Rusche und Norbert Schulte, später Frau Helga Rüntker aus  Rüthen. Weitere Tanzpaare in den neun Jahren waren: Renate Krick und Lothar Lange,  Waltraud Fromme und Lothar Lange. Waltraud Fromme und Rainer Kutscher.   Elferrat und Komitee äußerten bei den Vorüberlegungen für die Programme der großen  Sitzungen immer häufiger die Absicht, neben den Gardetänzen auch Schautänze dem  närrischen Publikum darzubieten. Dazu aber eigneten sich mehr die Damengarden. So  fanden sich im Herbst 1975 zahlreiche junge Damen zusammen, um unter der Leitung  von Frau Rüntker mit den Proben für flotte Garde- und Schautänze zu beginnen.  Später löste Ursula Kutscher Frau Rüntker ab. Bei der Premiere der Damengarde 1976  war das Publikum über die Darbietungen - dazu noch in phantastischen Kostümen -  restlos begeistert. In den folgenden Jahren nahm die Allagener Tanzgarde wiederholt an Turnieren teil  und erreichte dabei Urkunden und beachtliche Plazierungen. So schaffte z.B. die  Allagener Tanzgarde bei den Westfalenmeisterchaften 1984 in Neuenkirchen einen  beachtlichen 8. Platz.  Aus der Chronik der: Vereinten Allagener Karnevalisten Bei der ersten Kappensitzung dieser »Vereinten Allagener Karnevalisten « (VAK) im  Ratskeller der Möhnetalhalle 1963 gaben einheimische Akteure ihr Bestes. Den » VAK  « hatten sich folgende Vereine angeschlossen: Blasorchester, Fanfarencorps,  Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr,Männergesangsverein Cäcilia, TUS Grün-  Weiß, Kolping und die Schützenbruderschaft St. Sebastianus. Es versteht sich, dass  alle diese Vereine ihren Beitrag zum Programm leisteten, um so die Bevölkerung  optimal zu unterhalten. Mit einfallsreichen Darbietungen und zündenden Büttenreden  begeistern sie das närrische Volk. Da Geld fehlt, wurde den verdienten Aktiven als  Orden eine Flasche mit edlem Gerstensaft verliehen. Die Männer der ersten Stunde  waren: Josef Risse, Norbert Schulte, Adolf Klenter, Gregor Schulte, Günther Störmann,  Walter Wohlmeiner und Helmut Wohlmeiner. Durch den Erfolg ermutigt feierte man  1964 bereits in der halben Möhnetalhalle. Durch das Programm führte Norbert  Schulte.Walter Wohlmeiner, Rudi Stallmeister und Helmut Wohlmeiner standen ihm  zur Seite. Erstmals erschien die »Bildzeitung«, in der das dörfliche Geschehen unter  die karnevalistische Lupe genommen wurde. Als man 1965 für die Kappensitzung der  VAK sogar die ganze Schützenhalle öffnete, zählte man 500 Besucher. Ein beachtlicher  Erfolg! Bei der großen Kappensitzung 1966 übernahm erstmalig bei den VAK ein Prinz  an den tollen Tagen die Herrschaft über das närrische Volk. Theo der erste aus dem  Hause Timpelmann (Weber) erhielt in Anwesenheit der Proklamation aus der Hand  von Bürgermeister Anton Hillebrand den berühmten Schlüssel der Gemeinde.Die  Sitzung leiteten Präsident Josef Risse und sein Vize Norbert Schulte. Übrigens wurden  exakt 627 Eintrittskarten verkauft! In der VAK-Chronik finden wir in diesem Jahr auch zum ersten mal einen Elferrat  aufgeführt, dem angehörten: Fritz Luig, Bernhard Luig, Alfred Schulte, Alfons Schulte,  Helmut Ferber, Theo Kellerhoff, Heinz Roderfeld,Gerhard Risse, Rudi Stallmeister,  Josef Risse und Norbert Schulte. Das Komitee bestand aus: Franz Schüth,Fritz  Hötte,Günther Störmann, Walter Wohlmeiner, Gregor Schulte, Adolf Klenter, Helmut  Wohlmeiner, Dieter Weihmann und Klemens Droste. Später kamen nach dem  Ausscheiden einiger Karnevalisten neu in den Elferrat bzw. in das Komitee: Fritz  Eickhoff, Werner Ferber, Kaspar Risse, Max Hausmann, Josef Risse (Schrewenfeld)  Rudi Hein, Walter Berghoff, Franz Fromme und Alfred Köhler.  Dass die »Vereinten Allagener Karnevalisten« immer ein aktuelles Programm boten,  bewiesen die Mottos der Prunk- und Galasitzungen. So hieß es am 20.02.1971: »Auf  zum Mond «, weil am 05.02.1971 das zweite Mondlandeunternehmen mit Apollo 14  glücklich verlaufen war. Auf diesem närrischen Schauplatz auf »Cap Carneval « stieg  auch Pastor Großekathöfer in die Bütt, und ließ das Jahr 1970 humorvoll Revue  passieren. Die Mobilität und Qualität der VAK werden deutlich, wenn man daran erinnert, daß  1972 in Alme, auf Einladung der dortigen Schützenbruderschaft, die Allagener eine  komplette Kappensitzung mit allen Akteuren und Requisiten erfolgreich über die  Bühne gehen ließen. Um die durch notwendigen Anschaffungen arg strapazierte Kasse  wieder aufzufüllen, wurde erstmalig vom 11.11. bis 17.12.1972 in allen Gaststätten  der Gemeinde ein Preisknobeln durchgeführt. Gern erinnern sich die Allagener  Karnevalisten an ihren Besuch bei den » Blauen Funken « in Neuss am 23.02.1973 ,  wo sie vom dortigen Präsidenten sogar persönlich begrüßt wurden.  Ein erstes Jubiläum konnten die Vereinten Allagener Karnevalisten bei der großen  Prunk- und Galasitzung am 03.03.1973 feiern, ihr 10-jähriges bestehen. Deshalb  wurde auch einiges Besonderes geboten: Zum erstenmal wurde ein Prinzenpaar  proklamiert, und zwar Werner Ferber mit seiner Gattin Ursula. Bürgermeister  Hillebrand ehrte einige Karnevalisten für besondere Verdienste; Höhepunkt des  ausgezeichneten Programms waren die »Blauen Jungs« aus Köln. Diese Tanzgruppe  brachte rheinischen Karneval nach Allagen und riss alle von den Stühlen. Aufgrund  der erfolgreichen 10 Jahre wurde in der Versammlung am 06.04.1973 beschlossen  dem Bund Deutscher Karneval beizutreten. Der Beitritt erfolgte dann 1976.